finearteisenhart - Die Galerie am Wörlitzer Park

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Kunstzone kehrt mit dem Frühling zurück.
Galerie und Läden laden ein WÖRLITZ/MZ/CUS - In ihre zweite Saison ist mit dem Frühlingserwachen in Wörlitz in der vorigen Woche auch die Kunstzone von Eisenhart bis Badehaus gestartet. Vor einem Jahr hatten im Bibliothekspavillon des Eisenhart die Autorengalerie "Fine-Art-Eisenhart", in den Gewölberäumen des "Eichenkranzes" der Laden "Lebensart" und im ehemaligen Badehaus zum Eichenkranz der Laden Althra-Glasdesign eröffnet. Nach einer Winterpause haben sie ihre Räumlichkeiten wieder bezogen. Dass sie alles ausgeräumt und richtig winterfest gemacht hatte, sei eine richtige Entscheidung gewesen, findet Anne Kerstin Altenberger, nach den teilweise sehr tiefen Temperaturen im Januar. Doch nun hat sie Glasbilder mit zarten frühlingshaften Motiven in die Fenster gehängt und bietet Glasschalen in wechselhaften Farbspielereien ebenso an wie Türglasscheiben in leuchtendem Orange. Dazu locken zierliche Ringe aus rotem, grünen oder royal-blauem Glas oder Kettenanhänger zum Probieren und Kaufen. "Der Standort ist super", sagt die Glasgestalterin und Glasveredlungsmeisterin, wenn auch noch ausbaufähig. In der Hauptsaison würden die Touristen in der Mehrzahl sein, wobei die Bustouristen keine Zeit und Muße hätten, sich bei ihr im ehemaligen Badehaus umzusehen. In den kühleren Monaten kämen eher Kunden, die gezielt nach Geschenken suchen. Das Interesse sei mit der Zeit gewachsen, resümiert die 26-Jährige. Manch einer habe sich beim ersten Besuch in Ruhe umgesehen, um später seine Wünsche nach einem eigenen Objekt zu äußern. Fliegendes Publikum und Wiederholungstäter nennt der Holzgestalter Jürgen Ludwig die Besucher der Galerie "Fine-Art-Eisenhart" im Wörlitzer Park. Die einen würden sich nur flüchtig umschauen und staunen. Diese Besucher kämen meist völlig unvorbereitet aus dem Park in die Galerie, beschreibt Ludwig seine Erfahrung. Die anderen würden immer wieder reinkommen und sich an den Arbeiten der drei Dessauer Künstler erfreuen. Keramiken vor allem aus der Werkstatt Fred Langes, der als Designer und freier Künstler in Dessau arbeitet, sind hier neben den Holzobjekten vom Handschmeichler bis zum künstlerischen Stuhlsortiment von Jürgen Ludwig und neben den grafischen Arbeiten, Fotografien und ebenfalls Keramiken von Wolf-Erik Widdel zu sehen und natürlich auch zu kaufen. Darunter sind auch die kleinen Sonnenköppe und die kleinen Wörlitzer. Die Läden in der Kunstzone haben derzeit, März und April zählen zur Nebensaison, noch verschiedene Öffnungszeiten. Sonnabends und Sonntags erwarten alle vom späten Vormittag bis in den Abend hinein Kunden und Besucher.