finearteisenhart - Die Galerie am Wörlitzer Park

Home arrow Presse
Öffnungszeiten

Freitag 11-18 Uhr
Samstag 11-18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

 
Home
Künstler
News
Archiv
Presse
Links
Kontakt
Suchen
Wegbeschreibung
Disclaimer
Impressum
Sitemap
Online
Aktuell 15 Gäste online
Mitteldeutsche Zeitung 19.08.2008

Kleine Wörlitzer Botschafter

 
Besondere Erinnerung an Parkbesuch - Idee stammt von Künstlern aus Dessau

 
Künstler Fred Lange
«Fine Art Eisenhart» heißt die Autorengalerie, die die drei Dessauer Künstler Fred Lange, Jürgen Ludwig und Wolf-Erik Widdel im Wörlitzer Eisenhart betreiben. Zum ganz besonderen Angebot gehören dort die Wörlitzer: Kleine Figuren, die an den Parkbesuch erinnern sollen. (MZ-Foto: Th. Klitzsch)

Dessau/Wörlitz/MZ. Vor einem halben Jahr haben die drei Dessauer Künstler Fred Lange, Jürgen Ludwig und Wolf-Erik Widdel im Wörlitzer Park ihre Galerie "Fine Art Eisenhart " eröffnet. Dort bieten sie ihre Arbeiten aus eigener Werkstatt an - und als Tribut an das Dessau-Wörlitzer Gartenreich auch ganz besondere Wörlitzer.

"Der Wörlitzer ist ein Figürchen mit Substanz", behaupten Fred Lange, Jürgen Ludwig und Wolf-Erik Widdel unisono. Auch wenn er recht klein sei, wisse er doch zu überzeugen. Es ist ein echtes Figürchen des Gartenreiches - und nicht nur, weil es im Eisenhart zu finden ist.

In Dessau gibt es die Sonnenköppchen aus Fred Langes Keramikwerkstatt. Die ziehen mittlerweile als gefragtes Markenzeichen und anerkanntes Maskottchen Dessau-Roßlaus in alle Welt hinaus. Ein Pendant auch für Wörlitz zu schaffen, das hatten sich die drei Künstler überlegt, bevor sie ihre Autorengalerie eröffnet hatten. Und sind auf die Idee mit dem Wörlitzer gekommen. Besucher könnten für wenige Euro "ein Stückchen Wörlitzer Park mit nach Hause nehmen", wie Lange erzählt. "Denn die Menschen trachten nach Erinnerungen."

Die steuert Lange nun bei, in dem er kleine Figuren formt. Angeregt durch die zahlreichen Statuen im Park. "Dabei nicht die eine oder andere Einzelfigur in den Vordergrund zu stellen, war das Anliegen", sagt er. Deshalb ist ein jeder Wörlitzer anders - aber immer auch erkennbar als menschliche Figur. Jeder, sagt Lange, könne sie für sich selber interpretieren. Und nicht zuletzt das sei spannend.

Zumal die nur wenige Zentimeter hohe Figur, die in Blau- oder Grüntönen glasiert und mit einem Pünktchen Gold perfekt gemacht wird, auf einem ganz besonderen Sockel steht. Jeder einzelne ist aus einem echten Holz des Gartenreichs und durch die Hände von Holzgestalter Jürgen Ludwig gegangen. "Besonders die Mooreiche ist für viele ein Schlüsselerlebnis", weiß Lange. Stammt das Mooreichenholz doch aus dem Kühnauer See und ist erstaunliche 3 000 Jahre alt. Weit jünger sind Zeder und Birne - aber direkt aus dem Park nebenan und von Orkan "Kyrill" gefällt. Nun geben auch sie dem Wörlitzer passenden Stand.

Der Ton, aus dem die Wörlitzer geformt sind, ist übrigens auch aus der Region - Lange hat ihn aus der Gegend um Coswig -, ebenso wie die Glasur. Auf das Regionale legen die Dessauer Wert. Wie auch auf das Erlebnis, das nur viele Einheimische kennen: Die Wörlitzer nämlich werden "eingehaust".

Wie ihre Pendants in den Parks des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, die in der kalten Jahreszeit vor der Kälte durch Holz geschützt werden, wandern die kleinen Figürchen in eine Schutzhülle aus Karton - jedenfalls vorrübergehend auf dem Weg in ihr neues Zuhause. Und die wird schließlich gehalten von "Fürst Franzens Hosenträger", wie Lange augenzwinkernd zu den farbigen Gummis sagt. Denn den Wörlitzer Park "in so angenehmer Erinnerung wie möglich zu halten", dazu sollen die kleinen Wörlitzer beitragen. Und natürlich zum Wiederkommen animieren.

Zu haben ist die kleine Figur in der Galerie "Fine Art Eisenhart", die der Wörlitz-Besucher im gleichnamigen Gebäudekomplex Eisenhart in Neumarks Garten findet. Im ehemaligen Bibliothekspavillon gibt es viele weitere Unikate zu entdecken: Keramik, Holz, Metall, Fotografie, Grafik und Malerei.

Geöffnet ist die Galerie mittwochs und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Und besetzt von jeweils einem der Künstler - Lange, Ludwig oder Widdel.

 
Mitteldeutsche Zeitung 29.04.2008

Die erste Ernte lädt sich einen Gast ein

Ausstellung von Künstlern öffnet am Mittwochabend


Dessau-Roßlau/MZ. Im Frühjahr 2006 riefen sechs freischaffende Dessauer Künstler ein Kunstausstellungsprojekt ins Leben, dessen Erfolg ungewiss war. Im unsanierten Silo der Schultheiß-Brauerei zeigten sie unter zwölf hängenden hölzernen Pyramiden ihre neu entstandenen Arbeiten und begleiteten gemeinsam die dreieinhalbtägige Ausstellung. Unter dem Titel "first flush - erste Ernte" sahen die rund 600 Besucher Holzarbeiten von Jürgen Ludwig, keramische Objekte von Fred Lange und Wolf-Erik Widdel, Bilder und Skulpturen von Katrin Zickler, Bilder und Zeichnungen von Olaf Rammelt und Plastiken von Christine Rammelt-Hadelich. Die Resonanz auf das Projekt war größer, als von den Ausstellern erwartet und durchweg positiv.
Im Jahr darauf zeigte die nunmehr achtköpfige Künstlergruppe, erweitert durch Photographikartwork des Fotografenduos Henriette Rammelt und Stefan Sapouschek, erneut bei "first flush 2007" ihre erste Ernte des Jahres. Sie erreichte bereits 800 Interessierte.
In diesem Jahr wird "first flush - erste Ernte" also zum dritten Mal präsentiert. Diese "Ernte" bietet den Besuchern ab Mittwoch und bis zum Ende dieser Woche wieder Neues. Die Ausstellung, so informieren die Veranstalter, wird durch einen benachbarten Raum erweitert und das zukünftige Motto "first flush und Gast" ergänzt die Werkschau neuer Arbeiten der hiesigen Künstler mit einem interessanten Ausstellungsgast. In diesem Jahr haben sich die Kollegen die Filmkunst eingeladen, in Person von Olaf Skrzipczyk. Der in Dessau geborene Kameramann führt in Potsdam-Babelsberg die Firma exozet, die sich mit digitalem Filmtrick beschäftigt. Bei "first flush" werden die Besucher Einblick in die Arbeit der Trickspezialisten erhalten und verfolgen können, wie das aktuelle Projekt - der Märchenfilm "Frau Holle" - produziert wird.
Die Arbeit aller beteiligten Künstler für die Ausstellung laufen derzeit wieder auf Hochtouren. Am Mittwoch, 19 Uhr, laden die Künstler alle Interessierten ein zur Vernissage in die alte Brauerei. Zur Eröffnung begleiten Schülerinnen der Musikschule den Abend. Sie umrahmen die Einführung, welche wieder durch die Künstler selbst gegeben wird. Empfohlen wird den Besuchern, eine warme Jacke einzupacken, denn im alten Silo ist es kühl. Am Freitag feiert "first flush" ein Bergfest. Dazu haben sich die Ausstellenden vier junge Musiker eingeladen: "backlit canopy" nennt sich die Band mit Acoustic Jazz im Programm.
Nach der Eröffnung am Mittwoch kann man "first flush" bis Sonntag täglich von 14 bis 18 Uhr besuchen (Eingang Elisabethstraße).

 
Mitteldeutsche Zeitung 03.05.2008

Künstlerische Ernte in der ehemaligen Brauerei

Einstiger Siloraum in Elisabethstraße bietet Exponaten unterschiedlicher Genres einen Rahmen von Ilka Hillger

Dessau/MZ. Die dritte Gemeinschaftsausstellung unter dem Titel "First Flush - Erste Ernte" - haben Dessauer Künstler am Mittwoch vor zahlreichem Publikum im einstigen Siloraum der Brauerei in der Elisabethstraße eröffnet. Holzgestalter Jürgen Ludwig blickte anfangs zurück auf das Jahr 2005 und auf die Suche nach "einem Ort, der morbiden Charme besitzt und keine weiß gestrichenen Galeriewände". Neben der Vielfalt ist es immer noch der faszinierende Kontrast von Exponat und Raum, der diese Schau so besonders macht.
Das fanden auch die Besucher, die in den letzten zwei Tagen sehen wollten, was Dessauer Künstler in den vergangenen vier Monaten in ihren Werkstätten fertigten. Beim Fotografenduo Henriette Rammelt und Stefan Sapouschek sind dies immer wieder Sichten auf menschliche Körper. Rammelts "Maskeraden" kontrastieren dabei mit Sapouscheks "Rücken" oder "Hosen runter". Fürs Gemüt sind die Ansichten aus der Heimat. Fix und fertig gerahmte Fotografien, die es nett verpackt in einer Tasche gleich zum Mitnehmen gibt.
So einfach lassen sich nicht alle Exponate für das heimische Wohnzimmer kaufen. Katrin Zicklers Figuren und Bilder verlangen nach jenem Raum, den ihnen auch die Künstlerin beim Entstehen gibt. Ihr Spiel mit Flächen und Formen ist immer wieder eine Auseinandersetzung mit Verletzungen, die Zicklers Kunst nach Außen bringt.
Humor und Ernst
Weitaus spielerischer gibt sich da der Ansatz des Holzgestalters Jürgen Ludwig, den in den letzten Monaten erneut eine geometrische Figur interessierte. Mit Inbrunst widmete er sich dem Tetraeder, freilich nur, um ihn nicht lange in seiner ursprünglichen Form zu belassen. Ludwig zerlegt ihn, sortiert ihn neu wie eine Torte und stellt ihn neben seine Kugeln und Kegel oder die farbsatten Squircle (Vierecke mit runden Ecken).
Dem Augenzwinkern des einen folgt beim Rundgang durch die Schau die Ernsthaftigkeit des anderen. "Helfer in der Not" hat Fred Lange seine 14 Bronzen genannt, die an die mittelalterlichen Märtyrer erinnern, große schlanke Wesen auf schlichten Sockeln, die in sich gekehrt ihre Geschichte erzählen. Die trifft ganz unmittelbar auf die Computer- und Videoinstallation von Wolf-Erik Widdel, der in seinen drei großen Keramiken "Große Wiesen" die blaue Blume der Romantik neu erblühen lässt.
Romantisch kann man auch die aktuellen Arbeiten Christine Rammelt-Hadelichs nennen. Las sie vor einem Jahr in der Ausstellung ihre Lyrik, so stellt sie diese 2008 großformatig auf Papierbahnen geschrieben in Kontrast zu ihren keramischen Arbeiten, die ticken oder glänzen. Rammelt-Hadelichs Augenmerk liegt derzeit auf Uhren und Spiegeln. Auf denen tummeln sich Fabelwesen und Ornamente, mal üppig platziert, mal zurück genommen und gar mit Bezug auf Vorbilder, wie in der "Hommage an Paul Klee".
Auftrag und Freiheit
Wie bei keinem anderen Künstler in der Schau liest sich an Olaf Rammelt der Spagat zwischen Auftragnehmer und freiem Gestalter ab. Da sind seine verstörenden Zeichnungen, die von Gier und Macht erzählen, und gleich daneben blühen die lieblichen Landschaften der "Frau Holle". So heißt ein Märchenfilm, für den Olaf Rammelt als Artdirektor fungierte und der auch den Gast der diesjährigen "First Flush"-Schau ins Spiel bringt: Olaf Skrzipczyk, gelernter Kameramann und in Dessau geboren, leitet in Potsdam die Firma "exozet", die für digitale Filmtricks sorgt.
Ausstellung "First Flush - Erste Ernte", Alte Brauerei, Elisabethstraße, geöffnet noch Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr, Informationen im Netz.
Bildunterschrift:
Viele Gelegenheiten zum Staunen gibt es noch am Samstag und Sonntag bei der Ausstellung „First Flush“ in der Alten Brauerei
 
Zerbster Volksstimme 26.03.2008

Eisenhart lädt neu zum Galeriebesuch ein

In den Gebäudekomplex Eisenhart in Neumarks Garten der Wörlitzer Anlagen ist die Galerie „FINEartEISENHART“ eingezogen. Dort sind die Arbeiten von drei Dessauer Künstlern zu sehen.
Von Helmut Rohm

Wörlitz. Der Eisenhart ist ein Brückenbauwerk über dem südwestlichen Kanal, auf dessen Plateau sich der Bibliotheks- und der Südseepavillon befinden. Der Südseepavillon wurde als Museumsbau errichtet, um die Exponate der Südseesammlung aufzunehmen.

weiter …
 
Mitteldeutsche Zeitung 17.03.08/2

Bürgermeister schicken Postkarten ab

Aktion für ein Zusammengehen von Wörlitz und Vockerode mit Dessau-Roßlau - Karten erhältlich
Von unserer Redakteurin Carla Hanus
 

Wörlitz/Dessau/MZ. Treffpunkt Briefkasten. Kurz vor Beginn des Festzuges zum Frühlingserwachen durch Wörlitz werden gegenüber dem Eichenkranz die Bürgermeister von Wörlitz und Vockerode sowie der Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau erwartet, um ihre Unterschrift auf die Postkarten „Wir gehören zusammen“ zu setzen, die die gemeinsame Zukunft von Wörlitz und Vockerode mit Dessau-Roßlau fordern.
weiter …